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Eifersucht: Ich doch nicht! Die Kunst des Liebens

Bild von Vera Arsic

Die Eifersucht: ein Gefühl, dass wir nicht gerne zugeben, denn diese Art zu Lieben wird oft sehr negativ von der Umwelt wahrgenommen.

Die Eifersucht: – das lähmende, brennende und schmerzende Gefühl, meistens im Brustbereich oder Solar Plexus. Dein Herz beginnt zu rasen, dein Puls beschleunigt sich und die Angst steigt hoch in deinen Nacken. Oft ziehen wir dann die Schultern ein und wir fühlen uns klein und unbedeutend. Ein absolut nicht schönes Gefühl. Das Gefühl, dass du als Kind gespürt hast, wenn du nicht das Lieblingskind warst, das Gefühl später im Beruf, wenn du dein Partner nicht vertrauen kannst.

Die Eifersucht: – mit seinen vielen Stufen – beginnend mit dem Gefühl zurückgesetzt zu sein, bin hin zur starken Kontrolle des Partners mit verdächtigen, hinterher spionieren und zum Schuss auch sogar staken, nimmt dir viele Energien, lähmt dich und macht dich unglücklich wie alle toxische Gefühle und wie alle toxische Gefühle steht Angst dahinter.

Die Ursachen von Eifersucht und die Objekttheorie

Die Ursachen liegen zum Teil in dem Eifersüchtigen begründet. Die Angst, mit einem Konkurrenten – entweder männlich oder weiblich – verglichen zu werden und zu unterliegen, bewirken Gedanken zur Kontrolle. Die Faktoren für Eifersucht setzen sich aus mehreren „Objekten“ zusammen. Zum einen die Person (Partner, Mutter, Vater), um die die Verlustängste entstehen und die „Bedrohung“ von außen (Geliebte(r), bevorzugtes Geschwisterkind). Oder die Arbeit des Partners, die sehr viel Raum einnimmt.

Hier ist fast immer eine unzuverlässige Bindung in der Kindheit die Ursache. Wenn man erlebt hat, dass Zuwendung von einem Tag auf den anderen ausbleiben kann. Man entwickelt schon als Kind Strategien, um diese Zuwendung zu bekommen. Später wird dieses Gefühl auf die Partnerschaft übertragen und es wird mit ständiger Kontrolle, Angst oder Verdrängung reagiert.

Da Eifersucht sehr häufig in Partnerschaften vorkommt, wollen wir uns nun diese genauer anschauen.

Eifersucht in der Partnerschaft: Hinter jeder Eifersucht liegt die Angst

Du hast Angst, dass dein Partner dich nicht mehr liebt, dass er dich hintergeht oder betrügt. Du hast große Angst, verlassen zu werden.

Aufgrund dieser Verlustangst traust du deinem Partner nicht mehr und beginnst ihn zu kontrollieren. Du spionierst sein Handy aus, liest heimlich seine Mails, fährst ihm hinterher, rufst in den Hotels an, in denen er seine Dienstreise verbringt, schnüffelst an der Kleidung, um ein fremdes Parfum zu entdecken, suchst das Auto nach fremden Haaren ab. Die Liste ist unendlich.

Oder wenn du deine Gefühle gar nicht mehr unter Kontrolle hast, kannst du regelrecht ausrasten und dem Anderen eine Szene machen. Genauso gut unterdruckst du diese sehr starken Gefühle, schluckst sie her runter und sie manifestieren sich als Schmerz auf der körperlichen Ebene.

Vielleicht hast du auch schon ein oder mehrere Male die Erfahrung gemacht, dass dein Partner dich betrogen, belogen oder hintergangen hat und nun denkst du, dass es dieses Mal wieder so sein muss.

Auch ohne schlechte Vorerfahrungen sind viele Eifersüchtige einfach misstrauisch, obwohl der Partner ihnen nie einen Anlass dazu gegeben hat.

Am Ende jeder dramatischen Szene, schämst du dich meistens ohne Ende. Du fühlst dich noch elender, weil du dich so klein gemacht hast und dich selbst so erniedrigt hast. Du gehst in einen Teufelskreis zwischen Kontrollieren, Szene machen und dich schämen.

Beide Partner sind daran beteiligt: es hat immer was mit Nähe und Bindung zu tun

Kommt es zu Eifersucht, sind immer beide daran beteiligt. Manche Personen fühlen die Eifersucht und leben diese Gefühle aus indem sie eine Szene machen oder in die Rolle des Leidenden schlüpft und tagelang nicht sprechen. Wiederum andere provozieren die Eifersucht, weil sie sich nur dadurch wichtig fühlen und dadurch die Anerkennung spüren.

Manche Menschen neigen grundsätzlich eher zur Eifersucht als andere (Aufgrund ihre Erfahrungen mit Verlust in der Kindheit), aber in den meisten Fällen trifft so eine Neigung auf einen Menschen, der diese Neigung verstärkt – zum Beispiel, wenn eine eher eifersüchtige Frau einen bindungsunwilligen Mann heiratet, der in seinem Verhalten immer Zweifel lässt: Er hat zu viele Geheimnisse, er erzählt zu wenig über sich, er stellt zu wenig emotionale Nähe her. Diese Menschen müssen nicht unbedingt fremdgehen, aber sie sind mit ihrer Art, Nähe und Bindung herzustellen, immer mit einer gewissen Unsicherheit umgeben. Das kann Eifersucht massiv verstärken. Du hast bei diesen Menschen nie das Gefühl, wirklich zu 100 % angekommen zu sein.

Wie kann ich meine Eifersucht konkret heilen?

  1. Du darfst lernen selbstbewusster und abhängiger zu sein. Eifersüchtige Menschen orientieren sich zu stark auf den Partner. Das ist, als würde man ständig sich in einem fremden Garten um die Rosen kümmern und die eigenen verwelken.

  2. Vernachlässige das eigene Leben: Freundschaften, Ziele, Lebensprojekte. Der Betroffene selbst profitiert davon – aber auch der Partner profitiert ungeheuer davon, wenn über einen längeren Zeitraum hinweg diese ständigen Anschuldigungen ausbleiben. Erst dann gibt es in der Partnerschaft überhaupt wieder die Chance zum Atmen und zu einem Neuanfang und beide können sich für die Partnerschaft und für ein neues Vertrauen entscheiden.

  3. Zeige die Bereitschaft an dich arbeiten. Die. Ist die Voraussetzung, dass sich was ändern darf. Wenn du es alleine nicht schaffst, hole dir Unterstützung von einem Therapeuten.

  4. Jeder Mensch gehört nur sich selbst. Wenn ein Partner sich entscheidet, sein Leben mit dir zu verbringen, so kann er sich jeden Tag neu dazu entscheiden, er kann sich aber auch dagegen entscheiden. Es gibt keine 100 %ige Sicherheit.

  5. Ich habe nicht das Recht über meinen Partner zu bestimmen. Weder mit wem er kommuniziert, noch wohin er geht und was er tut. Seine Handlungen liegen in seinem Verantwortungsbereich und meine Handlungen muss ich vor mir verantworten. Das ist ein Teil des Erwachsenwerdens. Wir können als Paar Prinzipien festlegen, wie wir uns unsere Partnerschaft vorstellen. Wir können vereinbaren, dass Treue ein sehr wichtiger Punkt ist. Doch wir müssen darüber reden.

  6. Ändere deine Einstellung zu deinem Commitment in der Partnerschaft. Wenn ich mich auf einen Partner zu 100% einlasse, ihm zeige, dass er meine Nummer Eins ist, dann fühle ich mich gut und mein Partner fühlt sich sicher, geborgen und geliebt. Das heißt, ich öffne mich vertrauensvoll und gebe mich ganz in diese Partnerschaft hinein, Ich entscheide mich, ihm zu vertrauen und zu ihm zu stehen.

  7. Gib dein Partner ganz viele Komplimente. Sag deinem Partner, wie toll er ist, dass er ein Geschenk des Himmels ist, dass er dein Held ist. Sage ihm, wie glücklich und dankbar du bist, dass es ihn in deinem Leben gibt. Sage ihr, wie schön sie nach all den Jahren immer noch für dich ist.

  8. Dein Partner ist nicht für dein Glück und dein Wohlergehen verantwortlich. Das musst du schon selbst tun. Du fängst an, die Verantwortung für deine Gefühle zu übernehmen. Das bedeutet, wenn du etwas Negatives fühlst, dann hast du ein Bedürfnis, was du dich nicht befriedigst hast. Dann darfst du dich hinsetzen und schauen, was du brauchst. Das ist nicht die Aufgabe deines Partners.

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Anne-Marie Seekings ist psychologische Beraterin und Transformationscoach. Sie selbst hat sich mit 48 Jahren  völlig neu orientiert und hat Psychologie studiert. Seit 5 Jahren arbeitet sie in eigener Praxis mit dem Namen Reset your life.

www.praxis-reset-your-life.de

Beratung, Coaching und Hypnose ersetzt keinen Arzt, Psychologen oder Heilpraktiker und stellt keine Heilbehandlung dar.
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