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Die 6 Mythen über Beziehungen und Partnerschaften

Bild von Viktoria Borodinova

Beziehungen. Liebesbeziehungen.

Für viele Menschen eine essentielle Angelegenheit. Geliebt zu werden vom Partner. Den/die Partner/in zu lieben. Eine der wichtigsten Dinge im Leben eines Menschen, aber unsere Gesellschaft bereitet uns nicht darauf vor. Kennst du eine Schule, die das Fach Beziehungen oder Partnerschaften unterrichtet? Es gibt eine weit verbreitete Annahme, dass wir einfach wissen sollen, wie das funktioniert. Wir werden einfach wissen, wenn es so weit ist, was zu tun ist. (Übrigens genauso wie wir wissen sollten, wie wir gute Eltern werden – das Fach fehlt auch in der Schule!) Somit sind wir beim ersten Mythos:

 

Mythos Nr. 1: Beziehungen sind ein natürlicher Prozess, der einfach passiert

Wie gesagt, das stimmt nicht. Eine erfolgreiche Beziehung fängt erst dann richtig an, wenn wir beide eine Verpflichtung aussprechen und wie wir in der Beziehung agieren. Es sollte ein bewusster Prozess sein und nicht irgendwas, dass einfach passiert. Und da wir das als Fach in der Schule nicht lernen, lernen wir von unseren Vorbildern. Diese sind meistens unsere Eltern, die selbst nicht gelernt haben, wie man erfolgreiche Beziehungen führt. Vielleicht gehörst du doch zu einem kleinen Teil, deren Eltern einen durchaus respektvollen, nicht manipulierenden oder kontrollierenden Umgang miteinander hatten. Ich nicht. Meine Eltern waren nicht immer lieb zu einander, haben nicht über ihre Probleme geredet und meine Mutter hatte eine deutliche untergeordnete Rolle. Nichts überraschendes für diese Generation aber eben kein gutes Vorbild.

 

Mythos Nr. 2: Dein Prinz/deine Prinzessin wird kommen und du wirst für immer glücklich sein

Von klein auf wird uns durch verschiedene Medien-Kanäle ein einziges Bild gezeigt. Egal ob in Kinderbüchern, Märchen, Filme, Sit Coms - der Prinz kommt und rettet die Prinzessin und sie leben „happy ever after“. Wir werden mit diesen Bildern gefüttert und wie eine Hypnose wird uns jeden Abend die Geschichte vorgelesen. Kein Wunder, dass wir das glauben.

Reality Check: Wie oft passiert das wirklich? Klar am Anfang sind Schmetterlinge im Bauch, man verliebt sich und vielleicht heirate man auch. Aber die Beziehung fängt erst an, wenn die Flitterwochen vorbei sind.

 

Mythos Nr. 3: Dein/e Partner/in existiert, um dich von deinen Schmerzen zu retten

Gerade viele Frauen wollen gerettet werden und hegen das Glauben, dass der Hochzeitstag der schönste Tag ihres Lebens sein wird. Hoffentlich werden sie denn von der Realität nach der Hochzeit nicht überrollt!

Dein/e Partner/in ist nicht da, um dich zu retten und dich von all deinem Schmerz und Verzweiflung zu befreien. Dein/e Partner/in ist nicht da, um deine Bedürfnisse zu stillen. Das ist eine viel zu große Aufgabe für deinen Partner und belastet eine Beziehung hochgradig.

Die einzige, die dich retten kann, bist du. Jedoch kann ein Partner der Schlüssel sein, der dir hilft deine innere Welt zu öffnen, vielmehr an deine Gefühle und Emotionen zu kommen und dadurch kannst du dich selbst retten.

 

Mythos Nr. 4: Echte Liebe wird dich glücklich machen

Wenn ich nur den perfekten Partner habe/hätte, denn wäre ich glücklich und zufrieden. In meinem Leben fehlt jemanden der mich liebt und auf Händen trägt. Wie oft hast du diese Gedanken gehabt?

Der echte Prozess in einer Beziehung besteht darin zu verstehen, wo unsere Verletzungen liegen, um dann selbst zur Heilung zu kommen. Dein Partner spiegelt dir immer dein verletztes Kind und triggert diesen Anteil von dir. Wenn du diesen Prozess nicht alleine schaffst, denn suche dir einen Therapeuten, der dir helfen kann dein verletztes Kind zu heilen.

 

Mythos Nr. 5: Wenn es anfängt schwierig zu sein, dann ist die Beziehung vorbei

In meiner Arbeit habe ich viele Frauen begleitet und beraten, die sagen sie wünschen sich über alles eine gute Liebesbeziehung. Öfters beobachte ich folgendes:

Die Frauen sind angezogen von Partnern, die

  • Verheiratet sind

  • Wohnen in einem anderen Land oder sehr weit weg

  • Können sich nicht binden

Also ziehen sie mit ihren Energien Halblösungen an. Warum?

Weil sie schon oft (in der Kindheit) sehr verletzt wurden und nie wieder verletzt werden wollen. Oder sie haben das Gefühl, dass sie es nicht wert sind in einer vollwertigen Beziehung zu sein. Denn spielen Glaubensmuster wie:

  • Ich bin nicht wichtig

  • Ich bin nichts wert

  • Ich stehe immer an 2. Stelle

eine sehr große Rolle. Aufgepasst: richtige Liebe ist nur für ganz, ganz mutige Menschen.

 

Mythos Nr. 6: Wenn mein/e Partner/in sich verändern würde, denn könnte ich glücklich sein

Das ist nicht Liebe, sondern Bedürftigkeit und Abhängigkeit. Das ist die Opferrolle. Es wird Zeit da raus zu gehen, die Verantwortung für dein Leben zu übernehmen, dein eigenes Glück zu schaffen, kreativ zu sein und dein volles Potential zu erreichen. Reset your Life. Jetzt.

Wenn du es nicht geschafft hast, dich von allen Medien-Kanälen ein lebenslang fern zu halten, denn wirst du den Einen oder mehrere dieser Mythen aufgenommen haben. Ich freue mich über deinen Kommentaren.

 

Copyright: Anne-Marie Seekings. Reset your life

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Reset your life

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Anne-Marie Seekings ist psychologische Beraterin und Transformationscoach. Sie selbst hat sich mit 48 Jahren  völlig neu orientiert und hat Psychologie studiert. Seit 5 Jahren arbeitet sie in eigener Praxis mit dem Namen Reset your life.

www.praxis-reset-your-life.de

Beratung, Coaching und Hypnose ersetzt keinen Arzt, Psychologen oder Heilpraktiker und stellt keine Heilbehandlung dar.
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